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Ausnahmegenehmigung zum Einsatz von Pflanzenbehandlungsmitteln

 

Das Pflanzenschutzgesetz regelt in § 6, Abs. 2 den Einsatz von chemischen Unkrautbekämpfungsmitteln auf allen „befestigten“ Flächen.

Ausnahmegenehmigungen können erteilt werden, „wenn der angestrebte Zweck vordringlich ist und mit zumutbarem Aufwand auf andere Weise nicht erzielt werden kann und überwiegende öffentliche Interessen, insbesondere des Schutzes von Tier- und Pflanzenarten, nicht entgegenstehen“ (§ 6, Abs. 3 Pflanzenschutzgesetz).

 

Ausnahmegenehmigungen beschränken sich auf die Anwendung von Pflanzenbehandlungsmitteln im kommunal/gewerblich Bereich. Dort werden sie in der Regel nur dann erteilt, wenn glaubhaft nachgewiesen werden kann, dass die Verkehrssicherheitspflicht anders nicht zu gewährleisten ist.

 

Für das Erteilen einer Ausnahmegenehmigung zuständig sind die Pflanzenschutzdienste der Länder. Weitere Informationen finden Sie auch unter Pflanzenschutzdienste.