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So ist es Recht!

 

Das Pflanzenschutzgesetz verbietet den Einsatz von bewuchsabtötenden Substanzen auf allen befestigten Freilandflächen und sonstigen Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden.

 

Ausnahmegenehmigungen im kommunalen / gewerblichen Bereich sind möglich, wenn der angestrebte Zweck vordringlich ist und mit zumutbarem Aufwand auf andere Weise nicht erzielt werden kann (Alternativen). Für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zuständig sind die Pflanzenschutzdienste der Länder.

Genehmigt werden können nur Pflanzenschutzmittel zur Unkrautbekämpfung, die für den „Einsatz auf Nichtkulturland sowie auf Wegen und Plätzen“ bzw. "auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind", zugelassen sind. Eine Liste der zugelassenen Mittel gibt es beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

 

Nur Personen mit einem Pflanzenschutz-Sachkundenachweis dürfen diese Mittel einsetzen. Informationen erhalten Sie vom Pflanzenschutzdienst Ihres Bundeslandes. Die Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung finden Sie hier.

 

Nicht genehmigte oder unsachgemäße Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bis zu 50.000 € geahndet.